Angebot für Karitative Einrichtungen – Schulung für Mitarbeiter – Hilfe mit dem Umgang mit Transsexuellen Menschen

Das Thema Transsexualität kommt langsam aber sicher in den Medien an und so steigt langsam auch endlich die Akzeptanz und die Toleranz in der Gesellschaft gegenüber Transsexuellen Personen.

Leider ist dies aber nur ein kleiner Teil, um Menschen mit Transsexualität angemessen und richtig zu begegnen und ihnen nicht unnötig das Leben noch schwerer zu machen, als es eh schon ist.

Viele Einrichtungen, seien sie sozialer oder finanzieller Natur, seien es Caritas, Pro Familia, das Finanzamt, die Agentur für Arbeit, die AWO oder wie sie alle heißen mögen, kennen Transsexualität leider noch überhaupt nicht und die Mitarbeiter wissen nicht, wie sie mit einem Menschen der mehr schlecht als recht verkleidet aussieht, umzugehen haben.

Wäre es da nicht schön, eine Ansprechpartnerin zu haben, die Sie und Ihre Mitarbeiter entsprechend schulen kann und auf das Thema Transsexualität vorbereiten kann?

Seit September 2016 gibt es die Trans* SHG Hegau, die im Umkreis von 100 Kilometern um Radolfzell die einzige Selbsthilfeinitiative zu diesem Thema ist.

Christin Löhner, die Gründerin und Leiterin dieser Selbsthilfeinitiative, ist selbst eine transsexuelle Frau und offizielle Beraterin bei der Deutschen Gesellschaft für Transidentität und Intersexualität e.V., kurz dgti e.V. und setzt sich Tag täglich dafür ein, die Toleranz und Akzeptanz in der Gesellschaft gegenüber transsexuelle Personen zu verbessern. Hierzu ist sie in den Medien so präsent wie möglich – vor kurzem gab es eine zweiteilige Dokumentation über sie und ihr Leben im Fernsehen – und hält Vorträge an Schulen und Universitäten. Sie ist die direkte Ansprechpartnerin von über 100 weiteren Transsexuellen Personen Deutschland weit und begleitet diese auf ihrem schweren Weg der Angleichung mit Tipps, Hilfestellungen, Ratschlägen oder auch Schmink- und Makeup-Workshops, Stil- und Typenberatung und Vielem mehr. Neben ihrer anderen Arbeit als erste Vorsitzende des Christopher Street Day Konstanz e.V., hilft sie so vielen anderen Transsexuellen Personen in ganz Deutschland.

Die Selbsthilfeinitiative Trans* SHG Hegau steht für alle offen, die selbst betroffen sind, oder sich auch nur informieren möchten, sowie für Familie, Freunde und Bekannte.

Die Treffen finden immer ab 19 Uhr an jedem zweiten Freitag im Monat in den Räumlichkeiten der ideenWerkstatt Radolfzell, Regiment-Piemont-Str. 7, 78315 Radolfzell statt und Jede*r ist – gerne auch anonym und ungestylt – herzlich willkommen. Das nächste Treffen ist also am 14. September 2018.

Initiator: Trans* SHG Hegau
Adresse: ideenWerkstatt, Regiment-Piemont-Str. 7, 78315 Radolfzell
Postanschrift: Trans* SHG Hegau, c/o Christin Löhner, Röntgenstr. 2, 78333 Stockach
Vorstand: Christin Löhner, Michelle Bilgeri
Webseite: http://www.shg-hegau.de
Email: info@shg-hegau.de
Telefon: +49 176 478 72 110 (gerne auch Whatsapp möglich!)

Pressekontakt: Christin Löhner
Telefon: +49 176 478 72 110
Presseinfos: http://www.shg-hegau.de/presse/


Fact Sheet

Trans* SHG Hegau

Thema: Hilfe zur Selbsthilfe für Transgender und Transsexuelle Personen
Gründung der Selbsthilfeinitiative: Mitte September 2016 durch Christin Löhner
Erstes Treffen den Selbsthilfegruppe fand statt am: 14.10.2016
Anzahl Personen bei ersten Treffen: 5
Aktuelle Mitgliederanzahl: 46
Durchschnittliche Anzahl an Personen bei aktuellen Treffen: durchschnittl. 20 Personen
Sitz des Vereins: Radolfzell
Vorstand des Vereins: Christin Löhner, Michelle Bilgeri
Adresse der Treffen: ideenWerkstatt, Regiment-Piemont-Str. 7, 78315 Radolfzell
Treffen finden statt: Jeden 2. Freitag im Monat

Information der Selbsthilfeinitiative Trans* SHG Hegau

Die Trans*-Selbsthilfegruppe im Hegau wurde am 7.9.2016 von Christin Löhner gegründet, selbst Transfrau und Betroffene. Christin besuchte regelmäßig eine Selbsthilfegruppe in Dornbirn und fuhr hierzu jedes Mal 150 Kilometer hin und zurück. Nachdem sie sich erkundigt hatte, ob es in ihrem eigenen Umkreis irgendwo eine ähnliche SHG gibt, entschloss sie sich, diese Hilfe die sie durch die SHG in Österreich und die tollen Leute dort erfahren hat, in ihrer Region weiter zu geben.

Christin selbst hat bereits ohne den Rückhalt einer Selbsthilfegruppe vielen anderen Betroffenen geholfen mit ihren Erfahrungen und Tipps. Sie macht Mode- und Stilberatung und gibt Schminkkurse für andere Transfrauen. Durch viel Zuhören und Sensibilität hat sie auch vielen jungen Transmännern auf deren Weg geholfen indem sie ihnen den Verlauf der Transition aufzeigte, ihnen die Möglichkeiten und die nächsten Schritte erklärt, sowie Tipps gegeben hat, was sie als Nächstes und in naher Zukunft in Angriff nehmen sollten.

Durch die, von ihr gegründete Selbsthilfegruppe im Hegau hofft sie, einen kleinen und erfahrenen Stab anderer Betroffener um sich scharen zu können, die gemeinsam mit ihr Anderen in ähnlicher Weise helfen können.

Die Selbsthilfegruppe an sich ist natürlich ein privater, geschützter Raum, aus dem nichts hinausgeht. Es gibt genügend Betroffene, die sich nicht outen können oder wollen und die absolut sicher sein müssen, nicht durch unbedachte oder auch mutwillige Äußerungen in der Öffentlichkeit ungewollt geoutet zu werden.

Neben der normalen Arbeit und Hilfe innerhalb der Selbsthilfegruppe, bzw. den hierzu stattfindenden Abenden in geschützten Räumlichkeiten, finden natürlich ab und zu auch Events statt, die darüber deutlich hinaus gehen sollen. So finden regelmäßig Workshops statt oder auch Vorträge und im Sommer sind durchaus Grillabende denkbar oder in den kälteren Monaten Aktivitäten wie gemeinsam Bowling oder Ähnliches.

Die Selbsthilfeinitiative richtet sich in erster Linie an alle Trans*-Menschen oder Non-Binaries, also Jene die sich mit ihren äußerlichen Geschlechtsmerkmalen nicht identifizieren können und auch deren Angehörige, Betroffene im westlichen Bodenseeraum (Hegau) um Überlingen, Konstanz, Stockach, Radolfzell, Singen, Tuttlingen und Schaffhausen. Natürlich können sich auch anderswo ansässige Menschen, die ähnliche Hilfe suchen, an uns wenden.